Weit weg bis nach Tasmanien

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Weit weg bis nach Tasmanien

Wilde Natur und exotische Beuteltiere (2009)

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Einleitung

Nach meinen bisherigen neun Australien Reisen fehlte mir als Bundestaat nur noch Tasmanien, eine dem Kontinent Australiens südöstlich vorgelagerte Insel. Grund war bislang das unbeständige Wetter dort und die fehlende Weite des Outbacks, was mir bei Australien immer imponiert hatte. Um diese Lücke zu schließen beschloss ich vor paar Wochen diese Insel zu besuchen und hoffte auf ein einigermassen anständiges Wetter, eine interessante Landschaft sowie einige Tiere zu sehen, die es nur dort gibt, darunter den tasmanischen Teufel.

Wie fast immer nach Australien hatte ich mir auch dieses Mal einen durchgehenden Flug nicht angetan, übernachtete jeweils auf der Hin-und Rückreise eine Nacht in Hong Kong sowie zurück noch paar Tage in Phuket / Thailand. Vier Stunden vor Abflug ab Frankfurt las ich, das in Australien (falls wie bei mir kein internationaler Führerschein vorhanden ist) eine amtliche englische Übersetzung des Führerscheines benötig wird, ohne diese könnte die Miete und das Fahren eines Leihwagens ein Problem sein. Vorsichtig wie ich bin schrieb ich an das Generalkonsulat in Tasmanien eine Mail, ob ich diese dort erhalten kann.

Flug von Frankfurt nach Hong Kong und einer Nacht in Hong Kong

Los ging es mit Lufthansa und einer ausgebuchten 747-400 nach Hong Kong, vom Flug gab es nur positives zu berichten, der Service aufmerksam und sehr nett. Mittags dort angekommen, fehlte mir die Motivation in die Stadt zu fahren (Ich war bereits zwei Mal dort und meine Übernachtung war wegen morgendlichen Abfluges in der Nähe des Airportes), schlief etwas (natürlich ein Fehler) und begab mich danach in das nahegelegene Outlet Shopping Center, allerdings für mich an Langeweile nur noch von "Seoul Incheon town square" zu unterbieten (Geschäfte a la Body shop, Starbacks, H&M und Konsorten, gähn). Zum Glück fand ich ein akzeptables Sushi Restaurant als Enklave mitten im Shoppingcenter, so daß der Abend doch noch einigermassen gerettet war, die Nacht über konnte ich allerdings nicht schlafen wegen der Zeitumstellung. Auch das Generalkonsulat hatte sich per Mail gemeldet, obwohl normal am Freitag geschlossen werde ich trotzdem in Hobart empfangen um die Übersetzung zu erhalten, Glück gehabt.

Flug von Hong Kong nach Melbourne und einer Nacht in Melbourne

Cathay Pacific hat in der Economy Klasse (zumindest auf dieser Strecke) feste Sitzschalen, sodaß keine Bewegungen des Sitzes des Vordermannes mehr gemerkt werden. So toll sich das anhört, in der Realität wurde ich schnell ernüchtert: Nach Belegung meines Fensterplatzes war alles so eng, das ich etwas Panik bekommen hatte, denn 9 Stunden hätte ich dies kaum ausgehalten. So war ich froh, das meine Nachbarin mit mir getauscht hat und ich wenigstens einen Gangplatz bekommen hatte und meine Füße zeitweise etwas ausstrecken konnte. Die Bewegung des Sitzes innerhalb der Schale ist nur geringfügig möglich und auch nicht viel bequemer als in aufrechter Stellung, so das ich mit dieser Version noch keine Verbessung für die Platzverhältnisse feststellen kann, ganz im Gegenteil.

Nun begann der Schreck des ganzen Urlaubes: Noch vor dem Start vermisste ich meine Geldbörse. Alles abgesucht, nichts gefunden. Ein Steward bemerkte dies und teilte mir mit, das er nach dem Start die Station benachrichtigt ob die Börse am Airport gefunden wurde (dort hatte ich sie noch). Kreditkarten, Führerschein, Bargeld weg, da wäre wohl auch der Urlaub futsch gewesen. Meine Nachbarin war leider bei der Suche nicht sehr hilfsbereit und interessenlos. Nach dem Start (die "Bitte Anschnallen" Anzeige war noch an) erkundigte sich der Stewart noch einmal ob ich sie gefunden habe, daraufhin untersuchte ich noch einmal den Boden, und fand sie halb unter den Füßen der blöden Nachbarin, Gott sein Dank, Urlaub gerettet.

Nun war ich sehr erleichtert, der Service der fast aus nur Männern bestehenden Crew war gut und das Unterhaltungsprogramm top so das der neunstündige Flug doch mehr oder weniger (bis auf den engen Sitz) angenehm war. Um zehn Uhr Abends in Melbourne angekommen trank ich dann mein erstes australisches Bier in der Taverne des Airport Hotels. Auf das Ziel "Tasmanien", das ich auf die Frage wohin ich den Reisen würde beantwortet hatte wurde ich bemitleidet, dies wäre ja fast die Antarktis und alle hofften das ich genug warme Wäsche dabei hätte. Trotz dieser Fürsorge konnte ich die Nacht wegen den unterschiedlichen Zeiten wieder nicht schlafen.

Flug von Melbourne nach Hobart und einer Nacht in Hobart

Schon am Vorabend war mir die Abfahrtszeit zum Airport vom Hotel aus etwas knapp, mir wurde aber versichert das eine Stunde vor Abflug am Terminal zu sein genug wäre. Vor Ort Chaos, riesige Warteschlangen vor den Automaten, Gepäck Drop Schalter und Security, so daß es ganz schön knapp war, das nächste Mal würde ich früher dort sein. An Bord der Qantas gab es dann umsonst was zu Essen und Trinken sowie Kopfhörer und ein Unterhaltungsprogramm, und das auf einen 50 Minuten Flug, die Billigkonkurrenz (vier Airlines bedienen diese Strecke) macht der Qantas wohl zu schaffen (obwohl der Flug sehr gut gebucht war).

In Hobart empfing mich entgegen aller Befürchtungen ein wunderbares Wetter, und dies blieb die ganze Zeit in Tasmanien. Australien erlebte in meiner Reisezeit einen Rekordfrühling mit Temperaturen auf dem Festland von über 40 Grad, in Tasmanien waren es ca. 20-25 Grad am Tag und sehr angenehm, ich hatte sehr viel Glück, was mir auch von allen Seiten mitgeteilt wurde.

Hobart selbst hat mir nicht so gut gefallen, ich hatte mir die Stadt auf Grund der Lage schöner vorgestellt, dies war zum Glück aber die einzige Erwartung die in Tasmanien nicht erfüllt wurde. Auch die Pubs und Restaurants waren nicht so schön wie auf dem Festland (entweder künstlich Schickimicki a la 'Waterfront' wie sie es weitweit nun überall gibt oder total assihaft). Da ich nur ein Tag dort verbrachte auch nicht weiter schlimm, zu erledigen hatte ich genug. Bei der Führerscheinübersetzung erwartete mich eine sehr nette und hilfsbereite Honorarkonsulin, der Gang dorthin war sehr interessant und angenehm, vielen Dank an dieser Stelle noch einmal für die Hilfsbereitschaft! Nachts konnte ich nun auch zum ersten Mal gut schlafen und so freute ich mich auf das gebuchte Auto am nächsten Tag.

Im Lake St. Clair Natinalpark

Die erste Etappe ging von Hobart zum Lake St. Clair Nationalpark mitten in der Wildnis. Im ersten Kreisel (zum Glück ohne Verkehr) fuhr ich in die falsche Richtung, dies war aber in der gesamten Zeit das einzige Missgeschick wegen dem Linksverkehr. Ab und zu vertausche ich allerdings noch die Hebel für den Blinker und der Scheibenwaschanlage...

Der bekannteste Wanderweg des Nationalparks ist der Overland Track, der den 1545 m hohen Cradle Mountain am Nordende des Parks mit dem Lake St. Clair am Südende verbindet. Dies dauert jedoch 5-6 Tage, für die ich mir keine Zeit genommen hatte, ich begnügte mich mit kleineren Wanderungen und Übernachtungen in Lodges. Im Nationalpark (der Teil des UNESCO-Welterbes der Menschheit ist) bekam ich auch schnell die ersten Wallabys zu sehen, Wombats und tasmanische Teufel aber noch nicht.

Im Cradle Mountain Nationalpark

Der Höhepunkt eines jeden Tasmanien-Urlaubes. Majestetisch krönt der Cradle Mountain über der Landschaft, ab dem nahe des Berges gelegenen Lake Dove werden viele Wanderstrecken angeboten. Nur die Zeitvorgaben entsprechen nicht der Realität, entweder viel zu knapp geschätzt oder auch viel zu großzügig. Keine Ahnung wer hier die Vorgaben gemacht hat, es müssen aber mindestens zwei sehr unterschiedliche Wanderer die Erfahrungen gesammelt haben.

Übernachtet wurde in einer wunderschönen Lodge mit einem sehr guten Restaurant mit einem knoblauchverliebten Koch. Ich hatte das Glück einer der wenigen Hütten mit eigenem Balkon und Blick auf den See zu bekommen, von wo aus gut Tiere zu beobachten waren. Es gibt direkt am Hotel auch einen kurzen Wanderweg, den ich etliche Male durchgegangen bin, denn hier waren immer wieder Mal Wallabys und Wombats zu sehen, tasmanische Teufel allerdings leider Fehlanzeige.

Die Bay of Fire

Die Auszeichnung des Lonely Planets als der Welt 'hottest' Travel Destination im Jahr 2009 sollte man nicht ernst nehmen, dies gilt vielleicht wenn man mehrere Tage an der Bay entlang läuft, für kurze Abstecher ist die Bay aber nichts besonderes, so sparte ich mir die hier vorgesehene Übernachtung.

Im Freycinet National Park

Bekannt ist der Nationalpark neben den schroffen Granitformationen vor allem auch durch die relativ einfach zu erreichende und nach ihrer Form benannte Wineglass Bay. Munter wie ich war, bestieg ich nicht nur den Aussichtspunkt, sondern wanderte auch an die Bay herunter. So richtig einsam war man hier aber leider nicht, es ging teilweise zu wie auf der Drosselgasse in Rüdesheim. Die Zeitangaben der Wanderungen waren auch hier nicht sehr hilfreich, der Aufstieg von der Bay zum Aussichtspunkt sollte 1 Stunde sein, nach 20 Minuten war ich dort und ich bin bestimmt nicht der fiteste.

An diesem Tag wurde in Deutschland die deutsch-französische Freundschaft gefeiert, und prompt bat mich ein französisches Paar um Hilfe, es würde Werkzeug für ihr Auto benötigt. Hilfreich wie ich bin begaben wir uns auf die Suche und ich fuhr einige Kilometer, bis wir das richtige gefunden hatten.

Übernachtet wurde in einer wunderschönen (und sündhaft teureren) Lodge mit super Ausblick auf die Bay, das Essen top, nur leider war auch hier der Koch etwas knoblauchverliebt.

Im Tasman Nationalpark

Hauptattraktion des Tasman Nationalparkes ist Port Arthur, eine ehemalige Sträflingskolonie, leider auch Schauplatz eines fürchterlichen Massakers 1996 mit 35 Toten. Es ist schon beklemmend vor einer Zelle zu stehen, in der Häftlinge monatelang ohne Gespräche führen zu dürfen eingesperrt wurden und anderseits auch an der Stelle zu stehen, an der 35 Personen grundlos erschossen wurden.

Zum Glück gibt es nicht nur düstere Dinge in dem Nationalpark, sondern auch herrliche Landschaften. Auch traf ich hier zufällig wieder meine neuen französischen Freunde, die sich artig noch einmal für die Hilfe bedankten. Übernachtet wurde dieses Mal nicht in einer Lodge sondern in einem Hotel mit einem ordentlichen Pub, der allerdings leider bereits um 21:00 geschlossen wurde.

Flug von Hobart nach Melbourne -> Bangkok -> Phuket

Nun war es Zeit, Abschied von Tasmanien zu nehmen. Leider konnte ich nur eine unglückliche Kombination von Flügen buchen (10:00 Auschecken, 17:00-18:00 Flug von Hobart nach Melbourne, 00:30-05:30 Flug von Melbourne nach Bangkok, 07:40-09:00 Flug von Bangkok nach Phuket plus Transfer), so das ich incl. Zeitunterschied ca. 30 Stunden unterwegs sein sollte, hiervor hatte ich schon etwas Bammel. Wanderungen schieden aus, ich wollte ja nicht durchgeschwitzt diesen Trip durchführen. Da ich bislang noch keine tasmanischen Teufel in Natur gesehen hatte, besuchte ich den "Tasmanian Devil Park" um diese Tiere wenigstens lebend zu sehen, und das hatte mir viel Spaß gemacht, die Tiere sind klasse. Nach 1.500 gefahrenen Kilometern gab ich dann das Auto ab.

Von Hobart nach Melbourne flog ich mit Virgin blue, ich checkte schnell am Automat ein (der Großteil der Passagiere allerdings nicht, keine Ahnung warum die Mehrheit manuell eincheckte), an Bord dann ein relativ guter Sitzplatzabstand, ein junge motivierte Männercrew, ein kaltes Bier (allerdings zu bezahlen) und ein Unterhaltungsprogramm, das Fliegen mit denen hat Spaß gemacht und ist zu empfehlen.

Nach der Landung waren es 6 1/2 Stunden bis zum Weiterflug, so daß ich generös wie ich bin mir doch ein Hotel gönnte. In Laufentfernung vom Airport aus liegt das Formular 1, das aber gar nicht so billig war, egal. Auf dem Weg dorthin sah ich allerdings ein Holiday Inn, das sich billiger als das Formular 1 erwies, so das ich natürlich das Holiday Inn wählte. Wahrscheinlich mit die teuerste Übernachtung pro Minute gerechnet, dies war es mir aber wert.

Von Melbourne ging es dann mitten in der Nacht mit der Thai Airways in der Business Klasse nach Bangkok, hier war ich sehr angenehm überrascht über den Service, der Sitze und des Unterhaltungprogramms, alles top. Das tolle Essen wurde allerdings im Schnelldurchgang serviert, war aber verständlich bei einem Start um 00:30. Ich war auch so mit der einzige, der das volle Programm durchgezogen hatte, die meisten schliefen bereits. Gelandet wurde 1/2 Stunde vor geplanter Landung, was mir aber nicht viel brachte, da ich ja einen Anschlußflug hatte. Allerdings brauchte ich auch ca. 50 Minuten (endlose Gänge) um von Gate zu Gate zu kommen, knapp darf die Umsteigzeit nicht sein.

Unterschiedlicher kann ein Flug nicht sein wie die beiden Thai Airways Flüge, den der Inlandsflug nach Phuket wurde mit einer sehr betagten 747-400 durchgeführt, kein Vergleich mit der 777 auf dem Langstreckenflug. Keine Ahnung ob mit diesem Flugzeug auch noch Langstrecke durchgeführt wird, zu empfehlen ist dies dann nicht. Auch der Einsteigevorgang sehr kompliziert, zwei Damen kontrolierten die Bordkarten für alle Passagiere, noch 1/2 Stunde nach geplanten Start stiegen Passagiere ein, pünktlich kann so ein Flug nie sein wenn er ausgebucht ist. Auf dem Flug gab es dann auch was zum Essen (ich lehnte es ab, die meisten Mitreisenden um mich herum nahmen es, machten es auf und gleich wieder zu ohne zu probieren) und dann landeten wir endlich in Phuket.

Auf Phuket

So viel Glück ich auf Tasmanien mit dem Wetter hatte, auf Phuket hatte ich keines. Regen war an der Tagesordnung, und bei dem einen halben relativ anständigen Tag hatte ich auch noch einen Sonnenbrand bekommen (kann aber jetzt Phuket nichts dafür). Da auch der Rest nicht ganz wie gedacht war (das Hotel war auch nicht so toll wie auf Holidaycheck empfohlen und meine Lieblings-Beachbar vom letzten Besuch ist anscheinend dem Tsunami oder Spekulanten zum Opfer gefallen) war ich froh dort nicht länger gebucht zu haben. Allerdings war das Wetter in Tasmanien nunmehr umgekippt mit viel Regen, so daß ein längerer Aufenthalt dort auch nicht viel gebracht hätte.

Sehr ärgerlich war der Transfer vom Hotel zum Airport. Wir sind in eine groß angelegte Polizei-Kontrolle geraten (dadurch schon paar Minuten vorher im Stau gestanden). Sämtliche Autos oder Mopeds mit Ausländern wurden herausgewunken und einer längeren Kontrolle unterzogen, mein Fahrer musste auch ein Bußgeld bezahlen. Warum und was der Sinn dieser Aktion war hatte ich nicht herausgefunden, klar war aber das diese Aktion gezielt gegen Ausländer ging und der Fahrer sich danach sehr negativ sich über die derzeitige Regierung ausließ, und durch diese blöde Aktion hätte ich auch knapp meinen Flug verpasst, so daß ich überlege überhaupt noch einmal im Moment nach Thailand zu fahren wenn die Regierung solche Aktionen nötig hat (es sah sehr nach einer Schikane aus, die blöde grinsenden Gesichter der beteiligten Polizisten haben Bände gesprochen).

Flug von Phuket nach Hong Kong und einer Nacht in Hong Kong

Beim Check-In nach Hong Kong mit der Thai Airways war ich der einzige, so daß ich schon befürchtete zu spät gekommen zu sein, wurde aber beruhigt das noch genug Zeit wäre. An der laufenden Boarding Nummer 53 auf der Bordkarte konnte ich auch schon sehen, das der Flug wohl nicht ausgebucht war.

An Bord des Airbus A330 (der sehr in die Jahre gekommen ist, eine Renovierung der Inneneinrichtung wäre fällig) war dann auch jede Menge Luft, in dem hinteren Eco-Kompartment (ca. 140 Sitze) saßen wir zu elft. Warum die Crew nach dem Start dann im Rekordtempo den Service durchgezogen hat kann ich aber nicht sagen (von jeder Seite ist was zeitgleich gekommen: Erfrischungtücher, Getränke, Knabereien, Essen, Tee). Die drei Stunden gingen schnell vorbei und wir landeten pünktlich bei etwas Nebel in Hong Kong.

In Hong Kong war es im November so kalt wie seit 1899 nicht mehr (irgendwie hatte ich es in diesem Urlaub mit Rekordwetter), mein geplanter Poolgang ist dadurch ausgefallen. Auch in dem bei mir bereits von Hinflug besuchten Sushi Restaurant (ohne Heizung) war es so kalt, das ich dort nur kurz bei Sushi und Sake verweilte und mich dann wieder ins Hotel begeben hatte.

Flug von Hong Kong nach Frankfurt

Wieder mit Lufthansa ging es mit einem 12-stündigen Tagesflug nach der Heimat, wie auf dem Hinflug die Crew sehr aufmerksam und nett, trotzdem war ich nach den vielen Flügen (50 Stunden an Bord insgesamt) froh wie wir in Frankfurt landeten.

Fazit

Tasmanien hat mich positiv sehr überrascht, viel zu sehen und eine abwechslungsreiche Landschaft ohne hunderte von Kilometern zu fahren, wobei natürlich das tolle Wetter auch eine Rolle gespielt hat, bei Dauerregen hätte dies sich schnell in Langeweile drehen können. In den paar Tagen hatte ich nicht alles gesehen, so daß eine erneute Reise dorthin nichts in Wege stehen sollte, wobei ich natürlich nicht immer so viel Glück wie dieses Mal mit dem Wetter haben kann.