Auf der Suche nach dem Paradies: Galapagos & Meer

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Auf der Suche nach dem Paradies: Galapagos & Meer

Inhaltsverzeichnis:
Grand Cayman



Grand Cayman

Die Reise endete mit einen Knaller, später mehr dazu. Auf Grand Cayman buchte ich eine Jeep-Tour über das Ausflugsbüro vom Schiff. Diese wurde später weil zu wenig Mitreisende gefunden wurden gestrichen. Dann wollte ich mir ein Taxi nehmen, fand im Hafen aber nur Großraumwagen mit festen Zielen. Um was von der Insel zu sehen buchte ich eine Kurz-Tour "Das Beste von Grand Cayman". Wir wurden zuerst zu dem Ort "Hell" gefahren, es soll dort aussehen wie in der Hölle. Wenn es dort so ist wie da lässt es sich aushalten, also kann ich beruhigt weiter sündigen:


Die Hölle von Grand Cayman


Die Hölle von Grand Cayman

Als nächste Attraktion fuhren wir zu einer sehr touristischen Delfine-Show:


Delfine-Show auf Grand Cayman

wo die Betreiber vorrangig ein gemeinsames Schwimmen mit denen oder einen "unvergesslichen Kuss" verkaufen wollten. Auch der unwahrscheinlich spannende Besuch einer Rumcake Factory hatte mich nicht gerade vor Begeisterung umgehauen (kein Bild). Als letzter Programmpunkt konnten wir an der Seven Mile Beach länger bleiben oder nach einem Fotostop wieder zurück in die Stadt fahren. Mir war sie zu überlaufen (das Bild täuscht):


Die Seven Miles Beach auf Grand Cayman

Von der Tour hatte mich nichts begeistert und es war bislang der programmärmste Tag meines Urlaubes noch hinter Belize. Zurück im Hafen lief ich zu einem Stand der Hubschrauber-Rundflüge angeboten hatte. Nach Anfrage ob es einen passenden Flug für mich gibt teilte man mir mit dass es leider an dem Tag wohl keine mehr stattfinden werden. Es wäre keine Nachfrage vorhanden, schade.

So lief ich planlos durch die Hauptstadt Georgetown in der es so aussah als ob sie in der USA liegt. Nur am Linksverkehr erkennt man noch den ursprünglichen britischen Einfluss, und von karibischen Flair war keine Spur. Ich wähnte mich in einem Küstenort in Florida und vermisste nur Flipper, Bud und Sandy:


Die Hauptstadt Georgetown auf Grand Cayman

Am nahe gelegenen Heliport grüßte mich der Pilot und fragte ob ich keine Lust auf einen Rundflug hätte. Er konnte ja nicht wissen dass ich am Hafen bereits Interesse zeigte. Es hatten sich noch zwei weitere Passagiere gefunden, aber erst ab vier werde geflogen. Na klar wollte ich fliegen, aber es fehlte ja immer noch ein weiterer Gast. Ich schlug dann vor dass jeder ein Drittel des Preises mehr bezahlt um den nötigen Umsatz zu finanzieren. Die beiden anderen Gäste am Hafen willigten ein und dadurch konnte das Ereignis stattfinden. Ich hatte mir vom Kapitän das ok für den Sitz neben ihm geben lassen und beschäftigte mich mit den zahlreichen Iguanas die am Heliport herumlungerten bis die anderen Gäste eingetroffen waren.


Ein Iguana auf Grand Cayman


'Mein' Hubschrauber

Platz hatte ich genug (zwei Sitze für mich), eine hervorragende Sicht nach der Seite und natürlich nach vorne. Der Flug dauerte zwanzig Minuten und führte zuerst über die Bay "Stingray City" mit vielen Stingrays und zu vielen Besuchern die gut zu sehen waren:


Stingray City, Grand Cayman


Stingray City, Grand Cayman

Danach gab es Surf-Gefühle, wir flogen auf und ab der Brandung entlang:


Brandung in Grand Cayman

Es gab Blicke auf die Strände die ich morgens sah:


Seven Mile Beach in Grand Cayman

auf unsere Schiff:


Die MS Splendor in Grand Cayman

und auf die Hauptstadt und den Flughafen:


Die Hauptstadt Georgetown von Grand Cayman

bis es wieder zurückging.

Schade, das hätte viel länger dauern können. Ob "Time to say good bye" die passende Hintergrund-Musik aus den Kopfhörern ist weiß ich jetzt nicht, ängstliche Passagiere haben vielleicht damit ein Problem. Nach Abschiedsbildern:


Zinni in seinem Hubschrauber in Grand Cayman

verewigt man sich noch auf einer Weltkarte auf der eigenartig Grönland fehlt. Viele deutsche Passagiere gab es bislang anscheinend nicht. Die Idee sollte Lufthansa auch mal umsetzen.


Die Hubschrauber-Gäste in Grand Cayman


Die Hubschrauber-Gäste in Grand Cayman

Bei meinem täglichen lokalen Bier-Test danach in einer urigen Kneipe sprach ich mit meinem Thekennachbarn über den Flug. Er fragte mich ob ich mit dem verrückten Franzose mit seinen Flug-Kapriolen geflogen wäre. In der Tat war mein Pilot ein Franzose, aber sein Flugverhalten fand ich jetzt nicht ungewöhnlich oder riskant. Ich habe aber natürlich nicht die Kenntnisse das richtig beurteilen zu können. Ist auch egal, das war einer der der Höhepunkte meiner Reise und was sehr Schönes zum Abschied.